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Ende 1871 Einwohnerzahl: 140
1872 16.10. Gründung des Schalker Vereins durch Friederich Grillo
1873 mit dem Bau des ersten Hochofens wurde begonnen.
1875 der Schalker Verein nahm seinen Betrieb auf. Einwohnerzahl: 277 Immer mehr Arbeiter zog es mit ihren Familien in den Ortsteil, die Einwohnerzahl nahm rapide zu.
1885 Einwohnerzahl: 940
1890 21.09. der Kirchenbauverein wurde in der Hüller Mühle gegründet.
1882 10.01. der Joseph-Arbeiterverein gründete sich und hatte regen Zuwachs. Mitglieder 1895: 80; 1905: 150 Immer mehr Menschen lebten im Ortsteil. Es wurde der Ruf nach einer eigenen Kirche laut. Bis dato fanden die Gottesdienste in der Heimatpfarrei St. Gertrud von Brabant in Wattenscheid statt.
1894 30.09. Grundsteinlegung für den ersten Kirchenbau auf Hüller Gebiet.
1895 Einwohnerzahl: 2.969, davon die Hälfte Katholiken; Gründung des St. Johannes-Polenvereins
1900 13.09. Konsekration einer kleinen Kirche
1902 02.11. Abpfarrung von St. Gertrud von Brabant und Gründung der Pfarrei Herz Jesu. Erster Pfarrer Rektor Gabriel. Katholikenzahl: 3.114
1903 Das Amt Schalke mit den Ortschaften Braubauerschaft, Hüllen und Bulmke, wurden von Gelsenkirchen eingemeindet. Somit wurde Gelsenkirchen Großstadt.
1904 22.11. die ersten Schwestern, Franziskanerrinnen vom Orden der ewigen Anbetung aus Olpe, übernahmen Aufgaben in der ambulanten Krankenpflege, der Kindergartenleitung und das Einrichten einer Nähschule.
1905 Einwohnerzahl: 7.773
1909 Das Elisabethhaus wurde für die Schwestern errichtet.
1914 Der Erweiterungsbau der Kirche wurde benediziert.
1915 Pfarrer Bitter gründete den Kirchenbauverein neu, um die Kosten von 215.000,- Mark zu decken.
1916 08.07. zur Firmung, konsekrierte Bischof Schulte den Erweiterungsbau der Kirche.
1919 Gründung des Katholischen Gesellenvereins
1924 die Kirchengemeinde kaufte das Vereinshaus an der damaligen Westfalenstr.
1931 der Jungmännerverein begann mit dem Bau eines Jugendheims im Vikargarten.
1932 Anton Eggenwirth wurde neuer Pfarrer in Hüllen. Sein Schwerpunkt war die Caritas. 650 Familien wurden durch den Elisabethverein und den Vinzensbrüdern unterstützt.
1933 der St. Joseph-Arbeiterverein wurde durch die NS-Regierung aufgelöst.
1937 auch der Jungmännerverein wurde aufgelöst.
1944 06.11. an diesem Tag wurde Gelsenkirchen schwer von alliierten Luftstreitkräften bombardiert. Um 19.25 Uhr folgte der zweite Großangriff an diesem Tag. Allein 1.000 Sprengbomben fielen auf den Schalker Verein. Die Kirche, das Pfarrhaus, das Jugendheim und das Vereinshaus, Teile des Schwesternhauses und viele Häuser der Pfarrei lagen zu Kriegsende in Schutt und Asche. Gottesdienste fanden im Keller des Schwesternhauses, sowie in der Privatwohnungen statt.
1949 Pfarrer Altenhövel, der die Pfarrei durch ihre schwerste Zeit leitete, starb. Sein Nachfolger, Pfarrer Stahlschmidt hatte alle Hände voll zu tun um sämtliche Aufbauarbeiten zu leiten und auf den Weg zu bringen.
1951 die reparierten Glocken wurden provisorisch aufmontiert. Die große Zeit des Wiederaufbaues hatte begonnen und dies brachte auch den Neubau der Kirche am jetzigen Standort. Diese Arbeiten begannen Anfang der 50ziger Jahre und der Ortsteil walte sein Gesicht. |